Wie kann ich das behaupten?

Sie werden sich fragen, wie ich das so einfach behaupten kann.

Das Schreiben war meine Therapie gegen Angst, Unruhe und Panik!

Es ist ganz einfach, ich bin dem Burnout von der Schippe gesprungen!

Habe die Reissleine gezogen und bin ausgestiegen!

Dem Burnout von der Schippe gesprungen?

Viele Jahre war ich unterwegs und habe großen wie kleinen Unternehmen geholfen, wichtige Projekte zu realisieren z. B. ein Wasserwerk zu automatisieren, wie Kaffee aus einem Lager an ein paar Tausend Filialen geliefert werden kann oder wie ein Handel für Malutensilien eine neue Halle einrichtet, um schnell Waren zu finden und versenden zu können.

Konkurrenten mit sehr unterschiedlicher Qualifikation schossen in den letzten Jahren aus dem Boden, wie Pilze nach dem Regen. Ich schwamm wie ein edler Koi durch ein gemütliches Aquarium. Doch das wurde mehr und mehr zum Haifischbecken. Nur wenige suchten bei Beratern noch Rat und Wissen, sie wollten einen "Schuldübernehmer"! Die meisten brauchten den Berater als Absicherung und Ausrede, wenn etwas schiefging. Es war ein Hacken und Stechen und ich bin in diesem Becken geschwommen, bis es nicht mehr ging. Bei mir traten ernste Beschwerden auf. Ich bekam Panikattacken. Manchmal hatte ich Angst, das Telefon aufzunehmen, wenn es klingelte.

Ich muss da raus!

Für mich stand fest, ich muss da raus! Und das habe ich gemacht. Ich habe lange genug gearbeitet, um in Rente zu gehen.

Und dann?

Mein Pflichtbewusstsein "lief weiter"!

  • Du kannst doch nicht einfach rumsitzen!
  • Was musst du dringend erledigen?
  • Wozu bist du nütze?

Nach 45 Jahren selbstbestimmter Arbeit schaltet man diese gedankren nicht einfach ab!

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Sie schreiben, ich veröffentliche!

Plötzlich die Ruhe!

Auf einmal wurde es ganz ruhig um mich. Anfangs war es angenehm, aber es kam der Tag, da war es mir zu ruhig und ich sagte mir 'So! Nun bist du raus aus dem Hamsterrad. Das Flugzeug über dir, fliegt ohne dich! Auf der Autobahn ist ein Stau und du stehst nicht drin! Aber der Tag geht nicht rum.'

Mir wurde klar, dass es nicht mehr viele neue Lebensphasen geben wird und ich stellte mir Fragen:

  • War es das?
  • Was wird mit dem, was du im Kopf hast?
  • Wie kannst du das weitergeben?
  • Das kann doch nicht umsonst gewesen sein, dass du diese oder jene Idee in deinem Leben hattest!
  • Welche Fragen werden deine Enkel stellen, wenn du sie nicht mehr beantworten kannst?'

Meine Lösung, Bücher schreiben!

Da wurde mir klar, dass ich noch so viel wie möglich zu Papier bringen will. Ich begann wie manisch zu schreiben. Seit 2016 sind zehn Bücher von mir erschienen und auf jedes bin ich stolz!

Es ist mein Buch!

Ich habe gelernt, wenn ich ein Buch fertigstelle, dann

  • will ich es nicht gegen einen Lektor verteidigen müssen!
    Ich will es so fertig sehen, wie ich es geschrieben habe.
  • will ich es so schreiben, wie es beim Schreiben in meinem Kopf abläuft wie ein Video.
  • will ich es mit dem Cover versehen, dass mir gefällt.
  • will ich es vor allem ganz schnell gedruckt in meinen Händen haben.

Denn mein Buch soll meine Gedanken, meine Ideen und meinen Humor beinhalten. Das will ich so schnell wie möglich sehen und in die Hand nehmen können!

Mit Verlag geht das nicht

Da wird jedes Buch durch die Wurstmaschine gedrückt, um es stromlinienförmig für den Handel zu machen und es kommen marktgängige, gleichförmige Würste raus, die auf Erfolg getrimmt worden sind. Die Bücher müssen Geld einbringen, sonst ist man weg vom Fenster. Diese Verwursterei dauert Monate. Man schreibt sein Buch im Mai und es erscheint zur nächsten Büchermesse im Folgejahr. Bis dahin feilen Verlagsmitarbeiter daran, es für den Buchhandel möglichst windschlüpfig zu machen. Wenn sie fertig sind, erkennst Du Dein Buch nicht wieder!

Warum sollen Sie sich mit weniger zufriedengeben?

Meine Lösung, Selbstverlag!

Es gibt mehrere Dienstleister, die einem helfen, Bücher auf den Markt zu bringen, ohne dass sie einem in Inhalt und Gestaltung reinreden.

Jeder dieser Dienstleister hat seine eigene Abwicklungweise. Die Kosten, die man bis zur Veröffentlichung aufbringen muss, unterscheiden sich. Die Margen, die man pro verkauftem Buch bekommt, sind unterschiedlich hoch.

Ich glaube, ich habe die meisten Dienstleister ausprobiert! Wenn ich auf neue Anbieter stoße, schaue ich sie mir an und manchmal erscheint dann mein nächstes Buch bei denen.

Ich weiß, welcher Selfpublishing-Dienst am besten ist, wenn ich ein eBook, ein Taschenbuch oder ein gebundenes Buch veröffentlichen will. Manchmal teile ich ein neues Buch auf mehrere Dienstleister auf, das geht!